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Münze Österreich: Bilanz und Vorschau

01.09.2008


Präsentation der Bilanz und und des neuen Vorstandes der Münze Österreich.


„Sieht man von den Sondereffekten der Euro-Umstellung in den Jahren 2001 und 2002 ab, ist das im Geschäftsjahr 2007 erzielte operative Ergebnis als das beste der vergangenen 10 Jahre zu bezeichnen“, lautete das Resümee der Münze Österreich-Vorstandsdirektoren Dietmar Spranz und DI Kurt Meyer. „Die Umsätze und Erträge zeigen in fast allen Geschäfts¬bereichen der Münze Österreich AG deutliche Steigerungen.“



Im Jahre 2007 erreichte die Münze Österreich einen Gesamtumsatz von 267,0 Mio. Euro und damit einen Wert, der deutlich über jenem des Vorjahres lag (2006: 182,5 Mio. Euro). Rund 23 % der Erlöse entfielen auf den Export. Einschließlich der voll konsolidierten Tochtergesellschaften belief sich das Umsatzvolumen auf 395,6 Mio. Euro, was einer Steigerung um rd. 120 Mio. Euro oder 43% entspricht. Insgesamt wurden hievon 39% im Ausland erzielt.



Der Betriebserfolg lag mit 48,6 Mio. Euro wesentlich über jenem des Vorjahres (7,5 Mio. Euro). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) erreichte eine Höhe von 57,8 Mio. Euro (2006: 15,5 Mio. Euro).


An die Muttergesellschaft, die Österreichische Nationalbank, wird eine Dividende in der Höhe von 20,0 Mio. Euro ausgeschüttet (2006: 18,0 Mio. Euro). 40,0 Mio. Euro werden einer Rücklösungs¬rücklage zugeführt. Der restliche Bilanzgewinn von 10,0 Mio. Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen.



Wiener Philharmoniker und Goldbarren: Die Entwicklung des Goldpreises in US-Dollar wie in Euro während der letzten Jahre bestätigte einmal mehr die Bedeutung von Gold als langfristig wertstabile Anlageform. Gleichzeitig erwarten viele Investoren weitere Steigerungen. Anleger, die den hohen Edelmetallpreis zur Realisierung von Gewinnen nutzten, sorgten auch im Jahr 2007 für rege Geschäfte auf dem Sekundärmarkt. Dadurch konnte der Handel die Nachfrage wieder zu einem großen Teil aus vorhandenen Beständen decken. Dennoch fielen im abgelaufenen Geschäftsjahr die Nachfragezuwächse bei den Herstellern – wie der Münze Österreich – deutlich höher als im vorangegangenen Jahr aus. Die Menge in Form von Wiener Philharmonikern verkauften Goldes lag im Geschäftsjahr 2007 mit 137.500 Unzen um etwa ein Drittel über dem Vorjahreswert von 103.600 Unzen, wobei der erzielte Umsatz preisbedingt sogar um 40% gestiegen ist.



Business to Business: Die internationalen Geschäftsbeziehungen der Münze Österreich mit ausländischen Münzstätten und Zentralbanken erstrecken sich auf die Lieferung von Edelmetallronden, die Prägung von Münzen, Medaillen und Umlaufmünzen, ferner Metallrecycling, Engineering sowie Consulting. Der Ruf der Münze Österreich ist international ein positiver und steht für eine hohe Qualität und kompetente Kundenbetreuung.



„Im Jahr 2007 stieg das Geschäftsvolumen wesentlich an, da sowohl neue Kunden als auch Folgeaufträge mit bestehenden Kunden akquiriert werden konnten“, hob Generaldirektor-Stv. DI Kurt Meyer hervor. „Der Geschäftsbereich verbuchte im Jahr 2007 einen Gesamtumsatz von 22,6 Mio. Euro (2006: 16,4 Mio. Euro).“ Sowohl der Verkauf von Münzronden – Ronden sind die noch nicht geprägten Münzplättchen – aus Gold und Silber als auch von Edelmetallprägungen verzeichnete ein besonders starkes mengen- und umsatzmäßiges Wachstum. Ein besonderer Erfolg war ein bedeutender Präge- und Lieferauftrag aus Äthiopien.

 

Der Ausblick auf das Jahr 2008: Die erwarteten Prägemengen von 1-Cent- bis 2-Euro-Münzen für den Umlauf zeigen 2008 einen anhaltend hohen Bedarf und damit auch eine günstige Erlössituation. Bei den Euro-Scheidemünzen wurden 2008 bereits 65,3 Mio. Euro an die Österreichische Nationalbank ausgeliefert, gegenüber 83,5 Mio. Euro im gesamten Jahr 2007. Der Anteil an Münzen höherer Werte ist auch heuer wieder relativ groß. Bei den Werten von 10 Cent bis 1 Euro zeigen die österreichischen Münzen 2008 erstmals die neuen gemeinsamen Wertseiten mit den aktualisierten Landkarten.



Bei den Anlageprodukten erweitert seit Februar des Jahres der Wiener Philharmoniker aus Silber höchst erfolgreich das Sortiment. Bis Ende Mai wurden weltweit 2,5 Mio. Stück Münzen ausgeliefert. Der größte Teil ging ins Ausland, etwa nach Nordamerika und Japan. Die bisherigen Verkäufe von Wiener Philharmonikern aus Gold wie auch von Goldbarren liegen signifikant über jenen des Vorjahres. Die wichtigsten Märkte für den goldenen Wiener Philharmoniker waren zuletzt wieder Nordamerika und Europa, der besonders wichtige japanische Markt zeigt aber 2008 eine bemerkenswerte Belebung und liegt nur mehr geringfügig dahinter.

 


Im Business to Business-Geschäft tragen eine intensive Marktbearbeitung, das Eingehen auf spezielle Anforderungen der Kunden sowie die hohe Produktqualität weiter Früchte. Aufgrund der außergewöhnlich guten Auftragslage bereits zu Beginn des Jahres 2008 zeichnet sich eine weitere sehr erfreuliche Entwicklung in allen Bereichen dieses Geschäftsfeldes ab. Seit Jahresbeginn wurden fast 29 Mio. Euro fakturiert, vergleichbar mit 24,8 Mio. Euro im gesamten Jahr 2007.


Generaldirektor Spranz betonte seine Überzeugung, dass der seit Mitte Juli 2008 aus DI Kurt Meyer und Mag. Gerhard Starsich zusammengesetzte Vorstand und dessen gesamtes Team die Stärken des Unternehmens – eine breite Produktpalette, eine ausgeprägte vertikale Integration und „COMPETENCE IN PRECIOUS METALS“ – sicherlich fortführen und weiter ausbauen werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.austrian-mint.at.


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