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"Carmen" auf der Burgruine Gars am Kamp

24.06.2011



CARMEN von Georges Bizet

15. Juli bis 7. August 2011

Burgruine Gars am Kamp

 

Mit Karel Drgacs Neuinszenierung von Georges Bizets Carmen steht vom 15. Juli bis 7. August 2011 eine der weltweit erfolgreichsten Opern auf dem Programm der 22. OpernAir Festspiele Gars am Kamp. Ausgehend von der gleichnamigen Novelle Prosper Mérimées schuf Bizet 1875 die Oper über Liebe, Leidenschaft und tödliche Eifersucht. Im Konflikt zwischen Freiheit und Liebe entscheidet sich Carmen für erstere – und bezahlt mit dem Leben.

 

Die im Milieu von Soldaten, Arbeiterinnen, Schmugglern und Zigeunern angesiedelte Oper mit einer skandalösen Frauenfigur im Mittelpunkt brachte ganz neue soziale Schichten auf die Bühne. Zudem vertritt die Titelheldin offensiv eine sinnliche Position, die der damaligen bürgerlichen Moral widersprach. Carmen verkörpert die Bereitschaft, menschliche Beziehungen nur auf einer Grundlage von Unabhängigkeit,

Gleichberechtigung und Freiheit einzugehen. Aufgrund dieser unkonventionellen Inhalte reagierte das Pariser Publikum auf die Uraufführung zunächst kühl. Der triumphale Welterfolg der Oper startete einige Monate später – nach Bizets Tod – in Wien. Aufgrund seiner überragenden musikalischen Qualität ist das Werk heute noch eine der weltweit am häufigsten gespielten Opern.

 

Besetzung

Für die Titelrolle geplant sind die Starsolistinnen Antigone Papoulkas und Viktoria Vizin. Die aus Deutschland stammende Antigone Papoulkas war als Ensemblemitglied, unter anderem, der Wiener Staatsoper, der Hamburgischen Staatsoper oder der Semperoper Dresden, bereits in vielen herausragenden Rollen zu erleben. Als Carmen begeisterte Sie beispielsweise auch schon das Publikum der Volksoper Wien. Viktoria Vizin brillierte in der Rolle der Carmen bereits vielfach und

weltweit, z.B. an der New Yorker Metropolitan Opera, an der Volksoper Wien oder am Royal Opera House in London. Diesen Sommer kommt Sie als Carmen direkt vom National Centre for the Performing Arts in Beijing nach Gars.

 

Als Don José wechseln sich die Bühnen erfahrenen wie renommierten Tenöre Efe Kişlali (Türkei) und Marius Vlad (Rumänien) ab. Den Escamillo gibt der derzeit an der Oper Sarajevo engagierte Bass Denis Isakovic.

 

In weiteren Rollen zu hören sind die rumänische Sopranistin Elisabeta Marin als Micaëla, Darko Djordjević ‐ Tenor an der Oper des Nationaltheaters Belgrad ‐ als Remendado, die aus Osttirol gebürtige und in Tiflis zur Mezzosopranistin ausgebildete Yvonne Manfreda als Mercédès sowie die georgische Koloratursopranistin Madina Serebryakova als Frasquita.

 

Als Dirigent konnte Andreas Stoehr gewonnen werden. Der in Wien geborene Dirigent zählt zu den musikalisch vielseitigsten Vertretern jener Generation, die fundiertes Kapellmeisterhandwerk mit den Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis zu verbinden weiß. Seine musikalische Ausbildung am Konservatorium der <st1:PersonName w:st="on">Stadt Wien</st1:PersonName> bei u.a. David Lutz (Repetition und Liedbegleitung), Reinhard Schwarz und Gennadij Roshdestwenskij (Dirigieren) ergänzte Stoehr durch

Studien der Musikwissenschaften an der Universität Wien. Noch während des Studiums debütierte Andreas Stoehr an der Wiener Kammeroper mit Giovanni Paisiellos „Il Barbiere di Siviglia“. 1985 folgte ein Engagement am Opernhaus Graz.

1996 wurde er zum Musikdirektor der traditionsreichen Opéra Comique Paris berufen; bereits hier standen das Opernschaffen Mozarts, sowie Opern des französischen Repertoires – namentlich Bizets „Carmen“ und Opern von Ravel und Poulenc – im Zentrum der Dirigiertätigkeit. Mehr Infos unter www.andreas‐stoehr.com.

 

CARMEN – Inhalt

Die Arbeiterinnen der Zigarettenfabrik von Sevilla haben Pause. Sie flanieren auf der Straße und flirten mit den Soldaten. Die Zigeunerin Carmen, eine der Arbeiterinnen, hat es auf den jungen Soldaten Jose abgesehen. Dann flammt unter den Mädchen ein Streit auf. Carmen verletzt eine Kollegin mit einem Messer. José soll sie verhaften. Sie überredet ihn, sie laufen zu lassen. Daraufhin wird er selbst verhaftet. Einige Tage später wartet Carmen in einem Schmugglerversteck auf die Rückkehr von José. Endlich kommt er, die beiden sind glücklich, bis der Zapfenstreich ertönt. José muss in die Kaserne zurück. Darüber ist Carmen empört, sie wirft ihm vor, dass er sie nicht liebt, weil ihm jetzt seine Pflicht wichtiger ist. In diesem Moment erscheint Josés Vorgesetzter und macht Carmen schöne Augen. Rasend vor Eifersucht verletzt José ihn mit seinem Schwert.

 

Nun muss José fliehen und sich verstecken. Er findet bei den Schmugglern und Zigeunern Unterschlupf. Jetzt, da José bei ihr ist, verliert Carmen das Interesse an ihm. Sie wendet sich dem strahlenden Torero Escamillo zu. Der abgewiesene José schwört Rache. Vor der Arena zu Sevilla. Carmen will zum Stierkampf. Auf dem Weg dorthin taucht José auf und gesteht ihr noch einmal seine Liebe. Sie aber verlacht ihn nur. Rasend vor Wut ersticht José die Zigeunerin. Quelle: www.opern‐reisen.de/librettos/carmen.htm (09.12.2010)

 

Georges Bizet – Kurzbiografie

Bizet, geboren 1838 in Paris, zuerst als hoffnungsvolles Wunderkind gehandelt und bereits mit zehn Jahren als Schüler am Pariser Conservatoire aufgenommen, gilt in der Musikgeschichte als einer der bedeutendsten französischen Komponisten der Romantik, musste zu Lebzeiten aber mehr künstlerische Tiefschläge als Erfolge einstecken. Von seinen vollendeten Opern kam einzig „La jolie fille de Perth“ (1867) bei Publikum und <st1:PersonName w:st="on">Presse</st1:PersonName> gut an. Den Welterfolg seiner Carmen erlebte der Komponist dagegen nicht mehr: Er verstarb noch im Uraufführungsjahr 1875, nur 37‐jährig. Quelle: oe1.orf.at/programm/229977 (09.12.2010)

 

CARMEN von Georges Bizet

Aufführung in französischer Sprache mit deutschen Untertiteln

Inszenierung / Regie & Intendanz: Karel Drgac

Besetzung in Planung

Libretto: Henri Meilhac und Ludovic Halévy

Ort: Babenberger Burgruine Gars/Thunau, Am Schlossberg, 3571 Gars am Kamp

Vorstellungstermine, jeweils 20 Uhr

Freitag, 15. Juli 2011 (Premiere)

Samstag, 16. Juli 2011

Freitag, 22. Juli 2011

Samstag, 23. Juli 2011

Sonntag, 24. Juli 2011

Freitag, 29. Juli 2011

Samstag, 30. Juli 2011

Sonntag, 31. Juli 2011

Freitag, 05. August 2011

Samstag, 06. August 2011

Sonntag, 07. August 2011

 

Kartenbestellungen ab sofort unter 0043‐(0)1‐319 39 39 oder online unter: www.opernair.at.

 

PROGRAMMERWEITERUNG für die Sommersaison 2011!

Zusätzlich zur Oper CARMEN von Georges Bizet wird am 12. und 13. August 2011 das Musical WEST SIDE STORY von Leonard Bernstein als Gastspiel auf der Burgbühne Gars am Kamp präsentiert. Erzählt wird die tragische Liebesgeschichte von Maria und Tony vor dem Hintergrund eines Bandenkriegs zwischen zwei rivalisierenden Jugendbanden, den amerikanischen Jets und den puertorikanischen Sharks.

 

Kartenbestellungen ab sofort unter 0043‐(0)1‐319 39 39 oder online unter: www.opernair.at. Vorstellungsbeginn jeweils 20 Uhr

 

OpernAir Festspiele Gars am Kamp

Bereits in den 1980er Jahren lernte Karel Drgac das Kamptal und die Reste der hoch über dem Kamp gelegenen Babenbergerburg in Gars kennen. Er hatte die Idee, die romantische Burgruine während der Sommermonate als Opernkulisse zu nutzen. Mit Unterstützung der Gemeinde Gars am Kamp und dem Verein zur Förderung der Kultur des mittleren Kamptals hob Drgac 1990 das Projekt OpernAir Gars aus der Taufe. Bereits die erste Produktion, Don Giovanni, war ein großer Erfolg und das Festival hatte in kurzer Zeit einen exzellenten Ruf. Bis zu 20.000 Opernbegeisterte besuchen jeweils im Juli und August Gars, um klassisch inszenierte Opern unter freiem Himmel unverstärkt und in bester musikalischer Qualität zu genießen. Durch die internationalen Verbindungen von Intendant Karel Drgac traten in Gars bereits großartige SängerInnen wie Mara Zampieri, Janez Lotric, Peter Dvorsky oder zuletzt Gaston Rivero auf.

 

Intendant Karel Drgac – Kurzbiografie

Nach dem Studium der Opernregie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien begann sein Werdegang als Regisseur. Seit 1983 führt Karel Drgac an diversen internationalen Opernhäusern Regie, u.a. in Washington D.C., Toronto, Mannheim, Monte Carlo, Belgrad und Mumbai. Karel Drgac war von 1990 bis 1995 Intendant und Opernchef der Staatsoper Prag, von 2005 bis 2007 Chef des Viersparten‐Theaterhauses Reduta Brünn, ab 2006 Operndirektor der Janacek‐Oper des Nationaltheaters Brünn und ist seit 1990 Intendant der Opernfestspiele Gars am Kamp. Sein Repertoire reicht von den Klassikern bis zur modernen Oper.


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