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Falstaff Winer des Jahres 2009

27.05.2009



Die begehrte Falstaff-Auszeichnung geht an Familie Prieler

 

Falstaff zeichnet einmal im Jahr eine hochverdiente Persönlichkeit als „Winzer des Jahres“ aus. In diesem Jahr jedoch erhält den renommierten Titel „Winzer des Jahres“ ein Team: Familie Prieler aus Schützen am Gebirge. Die Erfolgsgeschichte der Winzerfamilie aus dem Anbaugebiet Neusiedlersee-Hügelland gründet einerseits auf den langlebigen Rot- und Weißweinen, andererseits aber auch auf dem starken und besonderen Zusammenhalt der Familie.

 

Die Familie: erdverbunden. Schon seit mindestens 150 Jahren bewirtschaften die Prielers Weingärten im Gebiet rund um Schützen, und vor drei Generationen begann die Familie, sich auf den Weinbau zu konzentrieren. Unter dem heutigen Seniorchef Engelbert Prieler wurde ausschließlich Wein angebaut, er war bereits in jungen Jahren auf gut strukturierte Rotweine spezialisiert. Inzwischen reicht die Erfolgsgeschichte des Weingutes vom traditionell ausgebauten Pinot Blanc bis zum langsam im neuen Barrique gereiften Spitzen-Blaufränkisch. „Das hohe Niveau in allen Weinkategorien beeindruckt ebenso wie der feinfühlige Umgang mit den spezifischen Eigenschaften der jeweiligen Rebsorte und dem dafür ideal ausgewählten Terroir“, bescheinigt Falstaff-Chefredakteur Peter Moser der Winzer-Familie. Zu dieser Erdverbundenheit, gepaart mit Erfahrung, kommt ein weiterer Erfolgsfaktor: der starke Zusammenhalt innerhalb der Familie – diese harmonische Zusammenarbeit scheint sich auf geheimnisvolle Weise auch auf die Weine zu übertragen.

 

Die Weinmacherin: intuitiv. Bei Juniorchefin Silvia Prieler, die stellvertretend für die Familie die Auszeichnung erhält, spielt neben dem perfekten Fingerspitzengefühl für das richtige Terroir noch eine Eigenschaft eine wichtige Rolle beim Weinmachen: ihr Vertrauen auf die eigene Intuition. So entstehen ganz besondere Weine, die im Gedächtnis bleiben. Die promovierte Mikrobiologin, die seit zwölf Jahren den Betrieb an der Seite ihres Vater führt, freut sich über die Auszeichnung: „Es ist eine hohe Anerkennung für unsere ganze Familie, und sie bedeutet uns sehr sehr viel, denn wir haben lange dafür gearbeitet. Es war oft ein schwieriger Weg, denn wir machen Weine, die ein bisschen zum Nachdenken anregen und nicht gleich beim ersten Schluck sagen: ‚Hier bin ich’. Daher ist es schön, diese Mühen belohnt zu sehen!“

 

Die Weine: unverwechselbar. Blaufränkisch ist die rote Leitsorte des Hauses, er wird in drei klar unterscheidbaren Linien angeboten: der jugendliche, fruchtbetonte Blaufränkisch „Johanneshöhe“, der finessenreiche „Leithaberg“ und der Flaggschiff-Wein „Goldberg“, ein über drei Jahre im Fass ausgebauter Blaufränkisch. Neben der Cuvée „Schützner Stein“, dem Cabernet Sauvignon, Merlot, Pinot Noir und St. Laurent gelingen auch die Weißweine bestens: die Pinot Blancs, die Chardonnays, ein leichter Welschriesling und ein Rosé vom Stein ergänzen das Angebot. Alle Weine jedoch zeichnen sich durch die unverwechselbare Prieler-Handschrift aus.

 

Längst sind die Prieler-Weine in der Spitzengastronomie Österreichs vertreten, aber auch in vielen anderen Ländern weit verbreitet. (jet)


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