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Theater Scala: "Elektra" von Hugo von Hofmannsthal nach Sophokles

09.12.2019



Kim Bormann, Maja Sikanic, Ivana Stojkovic, Leonhard Srajer, Regina Schebrak

 

 

Die Mutter hat mit ihrem Geliebten den Vater ermordet und den Thron des toten Agamemnon übernommen. Haushalt und Staat sind nicht unzufrieden den brutalen Kriegerkönig los zu sein. Nur eine will und kann nicht Gras darüber wachsen lassen, kann das Blut nicht übertünchen: Tochter Elektra hofft im Gegensatz zu ihrer Schwester Chrysotemis auf Rache und wünscht ihrer Mutter den Tod. Dabei richtet sich ihre ganze Hoffnung auf die Rückkehr ihres verschollenen Bruders Orest. Als er endlich unerkannt nach Hause kommt, dominiert sie ihn mit ihrer Racheobsession und stürzt die ganze Familie ins Verderben.
 
1903, im Wien des Sigmund Freud, hat Hugo von Hofmannsthal sich der Orestie-Variante des Sophokles angenommen und durch die aufkommende Psychoanalyse auf ihre seelischen Abgründe abgeklopft.
 
Für seine erste Regiearbeit für TZF hat Matti Melchinger diesen doppelten Klassiker in eine moderne Dystopie versetzt, in der die Kraft der Sprache ebenso berücksichtigt wird wie die atavistische Grundsituation.
 
Inszenierung: Matti Melchinger
Bühne: Sam Madwar
Kostüm: Katharina Kappert
Musik: Fritz Rainer

Es spielen: Angela Ahlheim, Kim Bormann, Regina Schebrak, Maja Sikanic, Bettina Soriat, Ivana Stojkovic, Felix Krasser, Leonhard Srajer

 

 

 

 

 

 

 

Premiere: Dienstag, 03.12.2019 um 19.45 Uhr
weitere Termine
04.12. – 21.12. jeweils Di - Sa um 19.45 Uhr

Reservierung und Info: 01/544 20 70
Homepage: www.theaterscala.at

 

 

 

 


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   Bilder & Impressionen
 
Kim Bormann, Maja Sikanic, Ivana Stojkovic, Leonhard Srajer, Regina Schebrak (Foto: Bettina Frenzel)
 

 
 
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