Regisseur Steef de Jong inszeniert das Stück als live animierten Stummfilm und erschafft mithilfe fantasievoller Zeichnungen und Animationen, die live gefilmt und projiziert werden, einen einzigartigen Bühnenkosmos. Unter der Musikalischen Leitung von Luka Hauser wird die Operette von vier Sänger:innen zum Leben erweckt: David Kerber in der Titelrolle, Hedwig Ritter als Sonja sowie Juliette Khalil und Martin Enenkel als Mascha und Iwan.
Der junge Thronfolger Aljoscha ist zutiefst unglücklich und einsam. Einerseits hat er sich in seinen Palast zurückgezogen, andererseits sehnt er sich nach nichts mehr als nach einem Menschen, der ihn wirklich versteht. Schließlich begegnet er diesem „Engel“, der seinen Panzer durchbricht. Doch kann die Liebe in einer von Zwängen bestimmten Welt bestehen?
1927 feiert Der Zarewitsch Uraufführung in Berlin. In seinem Spätwerk nähert sich Lehár mehr und mehr der Oper an, auch der Zarewitsch hat wenig von den Tanz- und Jazz-Operetten der Zeit, ist durchdrungen von Melancholie. Dass dennoch auch der Humor nicht zu kurz kommt, dafür sorgt das komische Duo Iwan und Mascha, das in der Operette seine ganz eigene, turbulente Liebesgeschichte erlebt …