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Republik Polen

Am 17. März 2016 wurde im Markowa bei Rzeszów im Südosten Polens das Familie Ulma-Museum durch den polnischen Staatspräsidenten, S.E. Dr. Andrzej Duda, feierlich eröffnet. Dieses Museum erinnert an jene Polen, die während des 2. Weltkrieges Juden gerettet haben. Aus diesem Anlass lud der Botschafter der Republik Polen, S.E. Artur Lorkowski und die Botschafterin des Staates Israel, I.E. Talya Lador-Fresher zu einem Festakt in die Polnische Botschaft in Wien. Nach der Begrüßung durch die beiden Botschafter, sprach die Priv. Doz. Mag. Dr. phil. Heidemarie Uhl von der Österreichischen Akademie der Wissenschaft und Dr. Maciej Przegietka, vom Institut für Nationales Gedenken in Warschau.

Das Ehepaar Józef und Wiktoria Ulma wohnte mit seinen sechs Kindern in Markowa, einem Dorf im Karpatenvorland. Während des 2. Weltkrieges versteckte die Familie in ihrem Bauernhof acht jüdische Mitbürger. In der Nacht des 24. März 1944 ermordeten die deutschen Gendarmen zuerst die verborgenen Juden und danach die gesamte Familie Ulma. Die Familie Ulma wurde im Jahr 1995 mit der Medaille „Gerechte unter den Völkern" geehrt.

 
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