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Republik Bulgarien

Aus Anlass der Unabhängigkeit von Bulgarien am 3. März 1878 luden der Botschafter, S.E. Ivan Sirakov und seine Gattin, sowie der Ständige Vertreter bei den Internationalen Organisationen in Wien, S.E. Svetoslav Spassov und Gemahlin am 6. März 2018 zu einen Empfang in den Festsaal ihrer Botschaft.


Dieser Friede von San Stefano beendete am 3. März 1878 den Russisch-Türkischen Krieg, wobei es im Zuge dieses Friedensschlusses zur bulgarischen Unabhängigkeit kam. Schon 1876 erfolgte ein Aufstand Bulgariens gegen das Osmanische Reich, dass diesen blutig niederschlug. Darauf erklärten die Fürstentümer Serbien und Montenegro den Krieg, den Russland im Zeichen des Panslawismus inoffiziell unterstützte. Der Friede von San Stefano bestimmte aber auch die sofortige Unabhängigkeit von Serbien, Montenegro und „Rumänien“. Beim Berliner Kongress im Juni 1878 wurden Bulgariens Grenzen erneut geändert, allerdings nicht zugunsten Bulgariens. Mit dem auf Wunsch Großbritanniens einberufenen Berliner Kongresses wurde die latente Kriegsgefahr beendet. Die Ergebnisse des Friedens von San Stefano wurden dabei aber komplett zu Lasten Russlands und Bulgariens revidiert.


Der Empfang in der Botschaft zeichnete sich durch eine erfreuliche Teilnahme vieler EU-Botschafter aus. Auch eine große Anzahl österreichischer Wirtschafts- und Kulturverantwortlicher konnten die Botschafter begrüßen. Bei Fingerfood und bekannt köstlichen bulgarischen Weinen kam die Kommunikation rasch in Fluss als plötzlich der Altlandeshauptmann von Niederösterreich Dr. Erwin Pröll auftauchte und die volle Aufmerksamkeit auf sich zog. Schließlich war Dr. Pröll über Jahrzehnte beliebtester Landeshauptmann und allseits gefragter Gast bei Veranstaltungen. Mehr denn je wird er jetzt bei diplomatischen Events anwesend sein, ist er doch seit einem halben Jahr auch Honorarkonsul von Slowenien.

 
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