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RBI erwirtschaftet Konzernergebnis von € 288 Millionen im ersten Halbjahr 2015

Im ersten Halbjahr 2015 erwirtschaftete die Raiffeisen Bank International AG (RBI) ein Ergebnis vor Steuern von € 467 Millionen, das um 10 Prozent oder € 51 Millionen unter dem Vergleichswert des Vorjahres lag. Während das Betriebsergebnis aufgrund des sinkenden Zinsergebnisses um 14 Prozent unter dem Vorjahreswert blieb, führten höhere Ergebnisse aus der Bewertung von Derivaten und geringere Sondereffekte als im Vorjahr (Rückstellung für den Settlement Act in Ungarn) zu einer Verbesserung des Vorsteuerergebnisses. Das Ergebnis nach Steuern sank im Vorjahresvergleich um 12 Prozent auf € 326 Millionen. Für das erste Halbjahr ergab sich ein Konzernergebnis von € 288 Millionen, das einem Rückgang um 16 Prozent oder € 57 Millionen entspricht.

„Das erste Halbjahr war von vier Faktoren geprägt: der hohen Volatilität auf den Devisenmärkten, dem anhaltenden Niedrigzinsumfeld, der Rezession in Russland und der Ukraine sowie dem Wirtschaftsaufschwung in Zentraleuropa. Insgesamt bin ich mit dem Halbjahresergebnis nicht unzufrieden. Insbesondere die deutliche Verbesserung unserer Eigenkapitalquoten ist erfreulich“, erklärte Karl Sevelda, Vorstandsvorsitzender der RBI.

Die durchschnittliche Anzahl der in der Berichtsperiode im Umlauf befindlichen Aktien lag bei 292,4 Millionen (Vorjahr: 278,5 Millionen). Daraus resultierte ein Ergebnis je Aktie von € 0,98.

Die RBI plant, bis Ende 2017, die risikogewichteten Aktiva (RWA gesamt) in ausgewählten Märkten um brutto rund € 16 Milliarden zu reduzieren (basierend auf RWA gesamt per 31. Dezember 2014: € 68,7 Milliarden). Die Bank beabsichtigt, den Abbau zum Teil durch Wachstum in anderen Geschäftsfeldern auszugleichen.

Nach Umsetzung der neuen strategischen Maßnahmen soll die Kostenbasis rund 20 Prozent unter dem Niveau von 2014 liegen (bei konstanten Preisen und Wechselkursen; Verwaltungsaufwendungen 2014: € 3.024 Millionen). Die RBI strebt mittelfristig eine Cost/Income Ratio von 50 bis 55 Prozent an.

Die Bank peilt mittelfristig einen Return on Equity vor Steuern von rund 14 Prozent und einen Konzern-Return-on-Equity von rund 11 Prozent an. Das Konzernergebnis für 2015 kann noch negativ ausfallen, da der Großteil der Restrukturierungskosten (gesamt rund € 550 Millionen) voraussichtlich noch 2015 gebucht werden wird.

Die RBI erwartet, dass die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen auch 2015 erhöht bleiben, rechnet jedoch mit einem Bedarf unter dem Vorjahresniveau (2014: € 1.716 Millionen).

Bis Ende 2017 strebt die RBI eine CET1 Ratio (fully loaded) von 12 Prozent und eine Eigenmittelquote (fully loaded) von 16 Prozent an.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rbinternational.com.

 
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