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Islamische Republik Iran

Anlässlich des Tages des Sieges der Islamischen Revolution am 11. Februar und den daraus erwachsenen Nationalfeiertag luden der Botschafter, S.E. Ebrahim Sheibany und der Ständige Vertreter bei den Internationalen Organisationen in Wien, S.E. Ali Asghar Soltanieh am 10. Februar 2010 zu einem Empfang in die Botschaftsresidenz. Infolge des Konflikts des Irans mit der UNO waren leider eine Reihe von Botschaftern, speziell aus den EU-Staaten nicht anwesend, was jedoch von den vielen Vertretern arabischer und außereuropäischer Länder mehr als aufgewogen wurde. Trotz Wirtschaftsrestriktionen konnte der Botschafter laufend Angehörige von bedeutenden Unternehmen willkommen heißen und selbst die Katholische Kirche war mit Nuntius Zurbriggen vorort. Zur Freude der Anwesenden waren die kulinarischen Genüsse heuer besonders vielfältig und üppig, so dass von einem äußerst erfolgreichen Empfang gesprochen werden darf. Natürlich wurden auch die Streitigkeiten mit der IAEA und der UNO von vielen Teilnehmern diskutiert, man kam aber mehrheitlich zu der Auffassung, dass durch Erpressung keiner von beiden Seiten gedient ist und dass man heute im 21. Jahrhundert große Differenzen nur durch Verhandlungen lösen kann. Welche Dramen entstehen, wenn man es nicht macht, haben wir bei dem unglücklichen Irakkrieg gesehen, der kaum mehr zu befrieden ist und bei einem Afghanistan, dass nach jahrzehntelanger Interventionen dreier militärischer Mächte, trostloser als zu Beginn aussieht und wo der Konflikt wie einst in Vietnam militärisch nicht zu gewinnen ist. Fazit: Immer und immer wieder zu verhandeln um dereinst vielleicht doch einmal mit allen Staatenvertretern vereint in dieser Residenz den Durchbruch zu feiern.

 
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