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Republik Kosovo

09.03.2018



Zur Feier des 10. Unabhängigkeitstages der jungen Republik luden am 26. Februar 2018 der Botschafter, S.E. Sami Ukelli und seine Gattin Brikena Keco Ukelli zu einem Empfang in den Festsaal des Hauses der Industrie am Schwarzenbergplatz. Zur Eröffnung erklangen die Hymnen des Kosovo und Österreich und in seiner nachfolgenden Begrüßungsansprache lobte der Botschafter die besonders positive Unterstützung, die der Kosovo in den letzten zehn Jahren durch die österreichische Politik erhalten hat. Er zählte auch einige der prominentesten Unterstützer wie den ehemaligen Außenminister Alois Mock oder Vizekanzler i.R. Erhard Busek oder die grüne EU-Abgeordnete Ulrike Lunacek auf, die die Speerspitzen einer Pro-Kosovo-Bewegung bildeten und bis heute bilden. Auch verwies er auf die sich stetig bessernde Wirtschaftsentwicklung und das Zurückdrängen von Korruption und Schattenwirtschaft, sodass sich ökonomische Zukunftschancen für Unternehmen aus dem Ausland bereits lohnen.


Als Co-Redner trat danach der EU-Abgeordnete Mag. Lukas Mandl auf, der seinerseits die Entwicklung dieses Landes aus der Sicht der EU lobte und betonte wie gut die Demokratie bereits entwickelt sei, wenn man an die demokratische Entwicklung Österreichs zwischen 1918 und 1948 denke, was allerdings nicht direkt vergleichbar sei. Im Anschluss bat man die große Menge an Gästen, ehemaligen Regierungsmitgliedern und befreundeten Botschaftern zu einem gutsortierten Buffet wo sich noch genügend Zeit für lebhafte Diskussionen bot. Immerhin hat der Internationale Gerichtshof am 22. Juli 2010 in einem von der UN Generalversammlung im Auftrag gegebenen Gutachten festgestellt, dass die am 17. Februar 2008 vom Parlament des Kosovos proklamierte Unabhängigkeit des Territoriums nicht gegen das Völkerrecht verstoße. Immerhin haben bereits 112 Mitgliedsstaaten der 193 zählenden Mitglieder der Vereinten Nationen die Republik Kosovo als unabhängige Nation anerkannt und man darf stark hoffen, dass auch noch die restlichen die Sinnhaftigkeit einer solchen Anerkennung einsehen werden, womit vor allem die restlichen uneinsichtigen Länder der Europäischen Union gemeint sind.


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   Bilder & Impressionen
 
Fotos: Diplomatica.uno / Helga Auer
 
 
 
 
 

 
 
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