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Republik Kenia

30.12.2019



Anlässlich des 56 Jahrestages der Unabhängigkeit der Republik Kenia luden der neue Botschafter und Ständige Vertreter bei den Internationalen Organisationen in Wien, S.E. Robinson Njeru Githae und seine Gattin am 12. Dezember 2019 zu einem interessanten Empfang in die Festräume des Vienna Marriott Hotels. Botschafter Githae ist einer der angesehensten Diplomaten seines Landes und wir hoffen, dass es ihm auch in Wien gelingen wird sein Know How für sein Land einzusetzen.


Die Geschichte Kenias als Kolonie beginnt 1885 mit einem deutschen Protektorat über die Besitzung Witu an der Küste des Sultanats von Sansibar. 1888 kam die Imperial British East Africa Company nach Kenia und verwaltete bis 1895 Britisch-Ostafrika. Deutschland übergab Witu gemäß dem sogenannten Helgoland-Sansibar-Vertrag von 1890 an die Briten. 1895 rief die britische Regierung Britisch-Ostafrika als Protektorat aus und gab 1902 das fruchtbare Bergland als Siedlungskolonie für Weiße frei. 1920 wurde Kenia offiziell zur Kronkolonie. Kenia durchlebte Kolonialgeschichte und war lange Zeit in der Hand der Briten.


Am 20. Oktober 1952 verhängte der damalige britische Gouverneur den Ausnahmezustand in Kenia, nachdem der oberste afrikanische Repräsentant der Kolonialadministration ermordet worden war. Dann begannen Aufstände (auch Mau-Mau-Krieg genannt). Im März 1957 fand die erste allgemeine Wahl statt. Die Kenya African National Union (KANU) bildete die erste Regierung. Am 1. Juni 1963 wurde Jomo Kenyatta Ministerpräsident. Am 10. November fusionierten KANU und KADU; Kenia wurde ein Einparteiensystem. Am 12. Dezember 1963 wurde Kenia unabhängig und Kenyatta wurde der erste Präsident Kenias. Der Oberste Gerichtshof erklärte die Präsidentschaftswahl vom 8. August 2017 wegen eines Hackerangriffs für ungültig.


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