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Republik Bulgarien

08.04.2019



Aus Anlass des Nationalfeiertages am 3. März lud der Botschafter, S.E. Dr. Ivan Sirakov und seine Gattin am 4. März 2019 zu einen Empfang in die Prunkräume der Botschaft. Nach dem Abspielen beider Hymnen dankte der Botschafter in seiner Begrüßungsrede den Gästen und Botschafterkollegen für ihr Kommen und stellte fest, dass diesmal bereits zum dritten Mal der Empfang in diesen historischen Räumen gefeiert wird.


Bei seiner Replik zur Unabhängigkeit stellte er fest, dass im Vorfrieden von Stan Stefano (heute Yesilköv im Westen Istanbuls am Marmara-Meer) am 3. März 1878 der Russisch-Türkische Kriege (1877-1878) beendet werden konnte. Allerdings kam es danach im Juni 1878 zum Berliner Kongress, wodurch eine weitere drohende Kriegsgefahr verhindert werden konnte, allerdings die Errungenschaften des San Stefano Friedens komplett zu Lasten Russlands und Bulgariens revidiert werden musste. Federführend dafür war Großbritannien, dass von der Türkei für seinen Beistand die Abtretung von Zypern einforderte.


Danach erklärte er die Bedeutung der „Marteniza“, jener kleinen rot-weißen Püppchen, die alle Gäste zu Beginn erhielten und die für den Monat März als Glückbringer für langes Leben und Gesundheit in ganz Bulgarien verschenkt und getragen werden. Dieser Brauch stammt aus der Zeit vor dem 7. Jahrhundert. Besonders betonte er die gute zwischenstaatliche Kooperation mit Österreich und den 140. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Ländern und ihre vielen Gemeinsamkeiten.


Im Anschluss gab es viele bulgarische Leckerbissen zu verkosten und besonders der bulgarische Rotwein „Mavrud“ ist bis heute sensationell. Besten Dank für diese gelungene Einladung.


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