Italien

10.07.2019



Anlässlich des Nationalfeiertages luden der italienische Botschafter, S.E. Sergio Barbanti, die Ständige Vertreterin bei den Internationalen Organisationen, I.E. Maria Assunta Accili und der Ständige Vertreter bei der OSZE, S.E. Alessandro Azzoni am 4. Juni 2019 zu einem Empfang in alle Festräumlichkeiten der Residenz, dem Palais Metternich. Italien ist nicht nur ein beliebtes Urlaubsland, auch die diplomatische Mission wird von vielen nationalen und internationalen Gästen gerne besucht. So auch heuer zum Nationalfeiertag und die Botschafter freuten sich sichtlich über den großen Zuspruch. Italienische Köstlichkeiten und erfrischende Getränke sowie Eiscreme verwöhnten die große Gästeschar. Wir dürfen uns für diesen netten Empfang recht herzlich bedanken und freuen uns schon auf weiterführende Gespräche über Italien, Österreich und der EU.


Der Tag wurde im Gedenken an das Referendum vom 2. Juni 1946 als Feiertag festgelegt. Damals stimmte die Mehrheit der Italiener (12.717.923 zu 10.719.284 Stimmen) für die Einführung der Republik und gegen die Beibehaltung der Monarchie als Staatsform. Das Königshaus Savoyen wurde daraufhin ins Exil geschickt. Am 2. Juni 1946 wurde nach dem Ende der faschistischen Diktatur und über 20 Jahre nach den letzten demokratischen Parlamentswahlen auch wieder eine Volksvertretung auf nationaler Ebene gewählt, nämlich eine Verfassunggebende Versammlung, die Ende 1947 die Verfassung der Italienischen Republik verabschiedete. Zum Referendum und zu den Wahlen zur Verfassunggebenden Versammlung waren erstmals auch Frauen zugelassen, weswegen dieses Datum auch für die volle politische Einbindung von mindestens 50 Prozent der italienischen Bevölkerung steht. Ein Frauenwahlrecht hatte es in Italien seit 1925 nur auf kommunaler Ebene gegeben.


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