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Ungarn

03.08.2017



Aus Anlass der Übernahme des Vorsitzes der Visegrad Gruppe durch Ungarn luden der Botschafter, S.E. Dr. János Perényi und seine Gattin Mária Perènyi am 4. Juli 2017 zu einem Festkonzert der Pianistin Emese Tökés in den Marmorsaal der Botschaft. Der Grundstein von Visegrad wurde 1335 gelegt, als sich Ungarns König Karl Robert, Tschechiens König Johann von Luxemburg und der polnische König Kasimir III. getroffen haben und so den Grundstein für eine mitteleuropäische Zusammenarbeit gelegt worden ist. Diese Kooperation sicherte der Region mehr als 60 Jahre Frieden und Prosperität.


Nach den Grußworten des Botschafters sprach der Stv. Staatssekretär des Ministeriums für Auswärtiges und Außenhandel, S.E. Kristóf Altusz die Festrede und führte u.a. aus: „Visegrad 4 ist wieder ein Begriff. Uns sind aber nicht nur politische und wirtschaftliche Fragen von Bedeutung, sondern auch unser gemeinsames, auf lange Tradition ruhendes kulturelles Erbe. Das heutige Konzert soll als ein gutes Beispiel gelten; Musil als eine universelle Sprache, die keine Grenzen kennt und nur verbindet.“ Das Konzert selbst bei dem Beethoven, Chopin und Liszt erklang zeichnete sich allerdings durch ein grobes, unsensibles Klaviergedröhne aus, das die drei Meister im Grab geweckt und speziell Chopin am meisten gelitten hätte. Eine Empfehlung Schallplatten dieser Pianistin zu erwerben, ist somit obsolet. Im Anschluss an diesen Hammerklaviervortrag fand ein Buffetempfang in gewohnt guter Qualität durch den Gastgeber statt.


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